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#1 von: Thomas Faust Monday, 18-01-16 17:52

Hallo Herr Bauer, das Finanzamt beruft sich auf einschlägige Urteile deren Anwendbarkeit es auslegt. Ich prüfe, inwiefern diese bzw. die Begründung hier dargestellt werden kann.

Hallo Herr Schweizer, bei den von Ihnen beschriebenen Karten handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Inhousekarten, die von uns in der Vergangenheit nur an Hochschulbeschäftigte ausgegeben wurden, die keinen Dienstausweis der MLU erhalten haben. Die Preiskategorie, die darin hinterlegt ist und kassiert wird, ist der Bedienstetenpreis.
Da Studierende seit fast 15 Jahren den Studentenausweis in Kartenform von der MLU erhalten, welcher gleichzeitig Mensakarte ist, erhalten sie von uns keine separate Karte.
Beiden Karten ist gemein, dass eine Gültigkeit hinterlegt ist. Nur wenn diese noch aktuell ist, kann der vergünstigte Preis kassiert werden; ist die Gültigkeit abgelaufen, wird folgerichtig automatisch der Gästepreis kassiert.
Studierende müssen jedes(!) Semester ihre Karte nach der Rückmeldung validieren lassen, da die Gültigkeit immer nur ein Semester gilt.
Somit kann ausgeschlossen werden, dass ehemalige Studierende oder Dritte zum Studierendenpreis essen. Ein unsoziales Verhalten kann ich daher nicht erkennen.

 
#2 von: Stefan Schweizer Friday, 15-01-16 13:19

Dieser Preiserhöhung ist zwar ärgerlich, aber wohl unvermeidlich. Allerdings ein guter Anlass über die Höhe der Mitarbeiterpreise an sich zu reden: solange es das Studentwerk nicht schafft, die alten Mensakarten (weiß mit blauem Logo) aus dem Verkehr zu ziehen, fühle ich mich als Mitarbeiter der Uni unfair behandelt.
Diese Karten werden seit vielen Jahren genutzt und erlauben die Abrechnung zum Studentenpreis, obwohl die Nutzer als Mitarbeiter oder Gäste keinen Studentwerksbeitrag zahlen.

Ich wünsche mir (nicht zum ersten Mal), dass Sie dieses unsoziale Verhalten zumindest erschweren, indem sie endlich diese alten Karten abschaffen.

 
#3 von: Christoph Bauer Thursday, 14-01-16 12:06

Wäre es bitte möglich, einen kurzen Auszug der Begründung des Finanzamtes hier zu veröffentlichen, damit jeder nachvollziehen kann, worin der Unterschied in der Beköstigung von Studierenden und Mitarbeitern in den Mensen besteht, um unterschiedliche Mehrwertsteuersätze zu begründen.

 
#4 von: Thomas Faust Thursday, 22-10-15 16:13

Hallo Bea,
wir bieten in allen unseren Mensen eine Vielfalt sowohl fleischhaltiger als auch vegetarischer oder veganer Produkte an. Das Angebot wird dabei an den Ernährungstypen, die an den jeweiligen Standorten verschieden sind, ausgerichtet: so ernähren sich beispielsweise Ökotropholog*innen ganz anders als Ingenieure.
Die Schnitzelwoche ist eine beliebte Aktionswoche, die neben dem regulären Angebot zur Auswahl steht, d. h. unsere Gäste können immer frei wählen, was ihnen schmeckt und sie essen möchten. Es gibt auch zahlreiche vegetarische oder gar vegane Aktionstage und -wochen, die je nach Jahreszeit, Saison und Standort angeboten werden.
Wir - das Studentenwerk, nicht die Universität - finanzieren unsere Leistungen im übrigen größtenteils aus eigenen Erträgen und richten daher unser Angebot auf die Nachfrage unserer Gäste aus. Abkauf und Umsätze werden regelmäßig kontrolliert und unser Sortiment beispielsweise durch repräsentative Umfragen überprüft. So können wir sicherstellen, dass unser Angebot allen Gästegruppen und Ernährungstypen zusagt und jeder Studierende jeden Tag ein Gericht findet, dass ihm schmeckt.

 
#5 von: Bea L. Saturday, 17-10-15 11:57

In Zeiten, in denen allseits bekannt ist, dass Fleischproduktion/-konsum für einen Großteil von Krankheiten, Ausbeutung und Umweltschädigungen verantwortlich ist - warum bietet eine Universität(!) da eine Woche lang wechselnde Schnitzelgerichte an? Wäre es nicht sinnvoll den Studenten eine vegane Ernährung nahe zu bringen? Wenigstens vegetarisch, wie in Leipzig am Veggie-Day wäre doch wohl drin. Stattdessen hält man die Fahne des Carnismus hoch. Absolut nicht ok.

 
 

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