Psychosoziale Beratung

Ein Studium ist ein besonderer Lebensabschnitt. Es bietet nicht nur viele Chancen und Möglichkeiten, sondern stellt an dich hohe Anforderungen. Studienschwierigkeiten und persönliche Probleme sind daher nichts Außergewöhnliches.
Ein Beratungsgespräch kann dir Entlastung und Distanz zu einer festgefahrenen Situation bringen. Es verschafft dir wieder Freiraum, nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Im gemeinsamen Dialog entstehen oft neue Perspektiven, die das eigene Problemverständnis fördern. Sie eröffnen den Zugang zu eigenen Stärken/Ressourcen und Kompetenzen, die oft ganz oder teilweise verschüttet sind.
Natürlich bist du auch herzlich willkommen, wenn du noch gar nicht so richtig weißt, wo das Problem liegt. Vielleicht suchst du einfach nur jemanden, der dir zuhört und beim "Sortieren" der Gedanken hilft.
Wir Beraterinnen der psychosozialen Beratung an den verschiedenen Standorten gewähren dir eine hohe Vertraulichkeit bei der Bewältigung von Problemsituationen.
Die Anzahl der Beratungsgespräche bestimmst du. Auch entscheidest du, ob eine Weiterverweisung an geeignete Fachkräfte erfolgen soll.
Wir freuen uns, wenn wir helfen können und laden dich herzlich zu einem Erstgespräch ein!
Anschriften und Beratungszeiten findest du rechts unten im Downloadbereich.

In Halle, Köthen, Bernburg und Dessau werden offene Beratungszeiten angeboten. 
Ohne vorherige Terminvereinbarung kannst Du zur Sprechzeit kommen.

Die psychosoziale Beratung des Studentenwerkes bietet weiterhin an: 


1.    Regelmäßige Gruppenveranstaltungen zum "Thema": Fit für die Prüfungen"

Ort:    Infopoint (Eingang rechts, neben der Mensa Harz)
Termin: jeden letzten Donnerstag 20.00 Uhr                             

Moderation: Annett Zehnpfund

In der Gruppe? Ja! Du wirst merken, dass Du mit Deinen Problemen nicht allein bist. Der Erfahrungsaustausch gibt Dir die Möglichkeit zu sehen, was anderen  hilft und auch Dein Lösungsansatz sein könnte. Diese wiederkehrenden Veranstaltungen machen einen Unterstützungsprozess möglich. Regelmäßige Teilnahme ist keine Pflicht und auch neue Studierende sind gern gesehen. Diese Gruppe wird angeleitet und moderiert von der Beraterin Annett Zehnpfund.

2.    Studentische Selbsthilfegruppen Depression/ depressive
       Verstimmung
 

Ich bin doch nicht depressiv!“ 

Das Thema Depression wird (leider!) nach wie vor tabuisiert, verschleiert, totgeschwiegen, ausgesessen. Wohl den Allerwenigsten fällt es leicht zuzugeben „Ja, ich habe eine Depression/ eine depressive Phase.“ Schließlich könnten die Anderen einen als verrückt abstempeln! Und auch so, „das ist doch nur was, das die ganzen zart Besaiteten bekommen“… 

Genau das ist das heimtückische an dieser psychischen Erkrankung bzw. am Umgang mit ihr: so lange wie möglich versucht man, es zu leugnen, schön zu reden. „Es geht mir ja nicht immer schlecht….“ 

Wenn deine Augen es schon einmal bis in diese Zeile geschafft haben, scheinst du allerdings irgendeinen Bezug zur Depression zu haben. Vielleicht hast du die Diagnose schon bekommen, vielleicht ahnst du auch nur, dass sie auf dich zutreffen könnte. Vielleicht kennst du auch jemanden, der depressiv sein könnte und sich aber noch keine Hilfe geholt hat. 

Wenn es eben nicht nur mal ein Tag ist, an dem du nicht aufstehen kannst, weil du so erschöpft bist, weil alle Glieder schmerzen, weil der Turm an Aufgaben im Haushalt vor dir immer höher und immer schwankender wird und droht, über dir einzustürzen. Wenn du diesen blöden 30-seitigen Text einfach schon wieder nicht schaffst zu lesen, weil die Gedanken ständig abschweifen, du an jedem Satz drei Mal hängen bleibst und überhaupt inhaltlich rein gar nichts bei dir ankommt. Wenn du Panik kriegst, weil du die Prüfungsvorbereitung in der kurzen Zeit doch gar nicht so perfekt hinbekommen kannst, wie du das eigentlich von dir erwartest, wenn du dich fragst, was dir dein Studium eigentlich bringt und dann noch ständig alle nerven „Was man denn später damit machen kann“. Wenn du es nicht packst, morgens unter die Dusche zu springen, dich anzuziehen und in die Uni zu gehen. Wenn jeder Schritt schwerfällt und du vielleicht schon seit Monaten kein Fahrrad mehr gefahren bist, weil die Kraft sogar dafür fehlt. 

Na, kommt dir etwas davon bekannt vor? Oder hast du das bei jemandem in deinem Umfeld beobachtet? 

Sei dir sicher, falls die Antwort „Ja“ lautet – du bist nicht allein damit! 

In dieser studentischen Selbsthilfegruppe zum Thema Depression/ depressive Verstimmung wollen wir uns unter „Gleichgesinnten“ über die Krankheit austauschen. Und darüber, wie man auch mit ihr gut leben kann. Verständnis schaffen und bei den anderen finden, das so oft fehlt „da draußen“. Es gibt sehr häufig Parallelen unter Betroffenen, die dir zumindest schon mal das Gefühl nehmen werden „anders als die anderen“ zu sein!  

Wenn Ihr auch Bedarf habt, über Euer Leben mit Depressionen zu sprechen oder Hilfe durch den Kontakt mit anderen Betroffenen bekommen wollt, dann meldet Euch weiterhin bei uns! Es bestehen derzeit zwei Selbsthilfegruppen. 

Bitte meldet Euch vorher per Mail bei den Selbsthilfegruppen an:

SHG 1 rausausderdunklenecke@remove-this.yahoo.de

SHG 2: somedaywhenimawfullylow@remove-this.gmail.com

In Halle, Köthen, Bernburg und Dessau werden offene Beratungszeiten angeboten. 
Ohne vorherige Terminvereinbarung kannst Du zur Sprechzeit kommen.

HINWEIS: Eine bundesweite online Beratung zu Themen wie zum Beispiel Lernstress, Alkoholprobleme , Prüfungsangst ist unter folgendem Link möglich: www.dein-masterplan.de