Besonderheiten beim BAföG

Besonderheiten beim BAföG

Härtefreibetrag

  • auf besonderen formlosen Antrag
  • Gewährung eines zusätzlichen Freibetrages vom Einkommen der Elternteile bzw. des Ehepartners nach § 25 Abs. 6 BAföG
  • Grad der Behinderung ist nachzuweisen

Leistungsnachweis am Endes des 4. Fachsemesters

  • Für  Auszubildende wird ab dem 5. Fachsemester Ausbildungsförderung gemäß § 48 Abs. 1 BAföG nur vom Zeitpunkt der Vorlage einer Bescheinigung, an geleistet, aus der sich die Eignung für die gewählte Ausbildung ergibt (§ 48 Abs. 1 BAföG).
  • Das Amt für Ausbildungsförderung kann auf Antrag die Vorlage dieses Leistungsnachweises zu einem späteren Zeitpunkt zulassen, wenn Tatsachen vorliegen, die voraussichtlich eine spätere Überschreitung der Förderungshöchstdauer nach § 15 Abs. 3 BAföG rechtfertigen, also auch bei einer Behinderung.

Förderung über die Förderungshöchstdauer hinaus nach § 15 Abs. 3 Nr.5 BAföG

  • Die Behinderung muss ursächlich für die Studienzeitverzögerung sein.
  • In einem formlosen Antrag solltest Du kurz nachvollziehbar darlegen, welche  eingetretenen Studienbeeinträchtigungen auf die Behinderung zurückzuführen sind und zu welchem Zeitverlust sie geführt haben.

Ausbildungsunterbrechung  (§ 15 Abs. 2a BAföG) wegen Krankheit)

  • Ausbildungsförderung wird nur geleistet, solange die Ausbildung tatsächlich durchgeführt wird. Ausbildungsförderung wird jedoch auch geleistet, solange Auszubildende aufgrund von Krankheit ihrer Ausbildung nicht nachgehen können.  Allerdings wird sie nicht über das Ende des dritten Kalendermonats hinaus gewährt. Danach erfolgt eine Zahlungseinstellung bis zur Wiederaufnahme der Ausbildung.
  • Der Monat, in den der Beginn der Unterbrechung fällt, zählt bei der Dreimonatsfrist nicht mit.