Studentenwerk Halle

Corona-Pandemie

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Angebote und Leistungen Eures Studentenwerkes?

Mensen und Cafebars

Gegenwärtig sind die folgenden Einrichtungen mit einem eingeschränkten To-Go-Angebot testweise  geöffnet:

Folgende Regelungen gelten:

  • wir versorgen zunächst im Testbetrieb mit maximal 2 warmen Speisen
  • die Speisen werden ausschließlich zur Mitnahme (to go) verkauft
  • das Mitbringen von eigenen Behältnissen (Tupperdosen usw.) ist nicht erlaubt
  • ein Verzehr der Speisen in den Einrichtungen oder auf den Freisitzen ist nicht möglich
  • es ist ausschließlich Kartenzahlung mit Eurem Studierenden- oder Beschäftigtenausweis möglich
  • Salate, Desserts usw. werden nicht angeboten
  • alle Bestimmungen - insbes. das Einhalten eines Sicherheitsabstands von mind. 1,5 m und das Tragen des Mundschutzes durch die Gäste - der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 Sachsen-Anhalts müssen eingehalten werden

Den Speiseplan findet Ihr hier oder unter www.meine-mensa.de. 

Alle anderen Mensen sowie alle Cafebars sind bis auf Weiteres nicht geöffnet.

Datennetzanbindung in den Wohnheimen

Da derzeit alle Hochschulen überwiegend auf Mittel der Online-Lehre zurückgreifen, erfolgt Abstimmung mit den jeweilgen Hochschulrechenzentren für den gesamten Datentransfer zu den hochschuleigenen Online-Lehre-Angeboten keine Transfervolumenbegrenzung. Details zur aktuellen Regelung findet Ihr unter Datennetz in den Wohnheimen.

Semesterticket

Aufgrund der aktuellen Situation und der damit verbundenen Einschränkungen zum Zugang der Hochschulen in Halle und Merseburg könnt Ihr zum Teil Eure Studierendenausweise für das Sommersemester 2020 nicht validieren.

Aus diesem Grund gelten ab dem 01.04.2020 die folgenden Regelungen bei Kontrollen von MDV-Semestertickets:

  • Verfügt der Studierendenausweis nur über einen Aufdruck des alten Wintersemesters 2019/2020 (Aufdruck "gültig bis 31.03.2020"), so ist parallel die Immatrikulationsbescheinigung des Sommersemesters 2020 vorzuzeigen.

  • Ist das aktuelle Semester auf dem Studierendenausweis aufgedruckt, d. h. habt Ihr Euren Ausweis bereits validiert, erfolgt die Kontrolle wie gewohnt.*

  • Das Vorzeigen der Immatrikulationsbescheinigung über das Mobiltelefon ist ebenfalls zulässig.

  • Zusätzlich ist immer der amtliche Lichtbildausweis des Studierenden vorzuzeigen, wenn kein Lichtbild auf dem Studierendenausweis vorhanden ist.

Diese Regelungen gelten bis auf Widerruf.

* Die genaue Regelung lautet: "Ist kein Lichtbild auf dem Studierendenausweis vorhanden, so ist bei Kontrolle zusammen mit dem Studierendenausweis ein amtliches Personaldokument mit Lichtbild vorzuzeigen."
Die Studierendenausweise der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Hochschule Merseburg sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle sind alle mit einem Foto der/des Studierenden personalisiert, sodass im Falle, dass der Studierendenausweis wie bisher validiert wurde und somit der Aufdruck "gültig bis 30.09.2020" aufgebracht ist, auch kein Lichtbildausweis erforderlich ist. Vorausgesetzt, dass das Foto auf dem Studierendenausweis auch noch erkennbar ist. 

Wohnplatzvermittlung

Die Wohnplatzvermittlung erfolgt derzeit ausschließlich telefonisch oder per E-Mail. Die Ansprechpartner*innen mit deren Kontaktdaten findet Ihr an dem jeweiligen Wohnheim.

Wie Wohnheimanmeldung erfolgt unverändert über unsere Online-Wohnheimanmeldung.

Psychosozialberatung

Eure Psychosozialberatung in Halle berät aktuell nicht persönlich, sondern nur telefonisch. Hierzu sind Eure Berater*innen zu folgenden Zeiten für Euch unter +49 345 29844913 erreichbar:
Montag, 12.00 bis 15.00 Uhr (Frau Marks)
Mittwoch, 15.00 bis 17.00 Uhr (Frau Bührle)
Donnerstag, 14.00 bis 17.00 Uhr (Frau Zehnpfund)
Freitag, 15.00 bis 17.00 Uhr (Frau Jacob)

Selbstverständlich könnt Ihr Euch auch weiterhin jederzeit per E-Mail an psychosoziale-beratung.halle(at)studentenwerk-halle.de an Eure Psychosozialberatung wenden.

Eure Psychosozialberatung in Köthen berät Euch aktuell nicht persönlich, sondern nur telefonisch und per E-Mail. Bitte vereinbart per E-Mail an psychosoziale-beratung.koethen(at)studentenwerk-halle.de eine Beratungszeit und tauscht die erforderlichen Kontaktdaten aus.

Eure Psychosozialberatung in Merseburg wird gegenwärtig von der Psychosozialberatung in Halle mit übernommen. Bitte meldet Euch zu den o. g. Zeiten telefonisch bzw. jederzeit per E-Mail an psychosoziale-beratung.halle(at)studentenwerk-halle.de.

Eure Psychosozialeberatung in Bernburg, Frau Eckhardt, berät Euch gegenwärtig nur telefonisch oder per E-Mail und ist für Euch unter +49 3471 3551148 sowie psychosoziale-beratung.bernburg(at)studentenwerk-halle.de erreichbar.

Eure Psychosozialberatung in Dessau, Frau Böttcher,  berät Euch gegenwärtig nur telefonisch oder per E-Mail und ist für Euch unter +49 340 51975217 sowie psychosoziale-beratung.dessau(at)studentenwerk-halle.de erreichbar.

Sozialberatung

Eure Sozialberatung erfolgt gegenwärtig an allen Standorten ausschließlich per Telefon unter +49 345 6847520 oder E-Mail an t.eckert(at)studentenwerk-halle.de.
Wir wissen, dass vielen Studierende aufgrund der Corona-Pandemie, z. B. Schließungen der Clubs und Kneipen sowie des Einzelhandels, ein Teil der Studienfinanzierung weggebrochen ist. Daher sind wir in unserer Sozialberatung im Rahmen unserer Möglichkeiten bemüht, Beihilfen und Darlehen rasch und abschließend zu bescheiden. Bitte meldet Euch in diesen Fällen schnellstmöglich bei Herrn Eckert.

Kindertageseinrichtungen

Ab 2. Juni 2020 haben unsere Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet:

Im eingeschränkten Regelbetrieb gelten die einrichtungsspezifischen Hygienekonzepte, die alle Eltern per E-Mail zur Information erhalten haben und die in der jeweiligen Einrichtung ausgehangen sind. Dies gilt insbesondere für

  • das Einhalten der Abstandsregeln,
  • das Einhalten der Wegeführung in der Kita sowie
  • einen möglichst geringen bzw. kurzen Kontakt in der Kita beim Bringen und Holen der Kinder.

Bitte planen Sie beim Bringen und Holen - gerade zu den Stoßzeiten - aufgrund der neuen Hygieneregeln etwas mehr Zeit ein.

Gemäß der 6. SARS-CoV-2-EindV Sachsen-Anhalts sowie des Infektionsschutzgesetzes ist der Gesundheitszustand der Kinder, die in der Einrichtung betreut werden, zu erfassen.
Dies kann entweder

  • in Papierform je Tag und Kind erfolgen (die Formulare liegen in der Kita aus und stehen zum Download auf der jeweiligen Kita-Seite als pdf-Datei bereit), oder
  • auf elektronischem Weg mit der Webanwendung ViLog.Care, die gegenwärtig für die Anwendung in den Kindertageseinrichtungen erweitert wird.

In beiden Fällen muss bei der Abgabe des Kindes das ausgefüllte Formular der/dem Erzieher*in übergeben oder das erfolgreiche registrieren durch Sichtprüfung auf dem Smartphone nachgewiesen werden.

 

Die Randzeitbetreuungsangebote Eures Studentenwerkes Halle

bleiben weiterhin corona-pandemiebedingt geschlossen.

BAföG-Amt

Grundsätzlich versuchen wir, Eure Beratungsanliegen telefonisch unter +49 345 6847113 oder per E-Mail an bafoeg(at)studentenwerk-halle.de zu klären:
Die telefonischen Sprechzeiten wurden dafür außerkraft gesetzt und eine telefonische Erreichbarkeit ist gegenwärtig von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15 Uhr sowie Freitag zwischen 9 und 13 Uhr möglich.

Ab 21. April 2020 bieten wir Euch wieder 1x pro Woche die BAföG-Notfallsprechstunde an den Standorten Halle, Merseburg und Köthen an. Wie Ihr die Notfallsprechstunde nutzt erfahrt Ihr hier.

Damit sich ein Engagement im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen oder in der Landwirtschaft für BAföG-Geförderte lohnt, ändern sich die Anrechnungsregeln im BAföG - jedoch ausschließlich für diesen Personenkreis. Siehe auch https://www.bafög.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php

Nach bisher geltendem Recht wird die Gesamtsumme von Erwerbseinkommen auf alle Monate eines Bewilligungszeitraums auf das BAföG angerechnet. Die Anrechnung wirkt sich damit nicht nur auf Beschäftigungsmonate aus.

Für BAföG-Geförderte, die sich in der Pandemie-Bekämpfung engagieren und dabei für nur wenige Monate ein vergleichsweise hohes Einkommen erzielen, könnte dies zum Wegfall ihres BAföG-Anspruchs für den gesamten Bewilligungszeitraum führen. Dies soll mit der jetzt verabschiedeten Regelung ausgeschlossen werden. BAföG-Geförderte behalten ihren Anspruch vor und nach einem vergüteten Engagement in der Pandemiebekämpfung. Eine Anrechnung auf das BAföG erfolgt allein in den Monaten, in denen BAföG-Geförderte ein Einkommen aus der Pandemiebekämpfung erzielen.

Grundlage für die Bestimmung des Zeitraums des Einkommensbezugs bildet der vorzulegende Arbeits-/Anstellungsvertrag. Auf den eigentlichen Zufluss des Einkommens soll in diesen besonderen Fällen ausnahmsweise nicht abgestellt werden.

Beispiele:

Fall 1:
Hannah (23 Jahre alt, Medizinstudentin im 6. Semester)
Hannah studiert Medizin im 6. Semester und erhält im Bewilligungszeitraum Oktober 2019 bis September 2020 bislang - nach Berücksichtigung des anrechenbaren Einkommens ihrer Eltern - einen BAföG-Förderbetrag von monatlich 660,- €. Da der Hochschulbetrieb derzeit nur unregelmäßig stattfinden kann, arbeitet sie im Rahmen des BMG-Programms zur Bekämpfung der COVID 19 Pandemie ab März 2020 als Pflegehelferin im Universitätsklinikum und erhält hierfür eine monatliche Vergütung von 1.500,- € netto (also nach Abzug des zu berücksichtigenden monatlichen Arbeitnehmerpauschbetrages - ggfs. auch unter Berücksichtigung von für diesen Zeitraum geltend gemachten höheren Werbungskosten- sowie der Sozialpauschale aus § 21 Abs. 2 Nr. 1 BAföG). Der Anstellungsvertrag ist derzeit begrenzt bis Ende August 2020.

Berechnung des BAföG-Anspruchs:
Durch die Neuregelung in § 53 Absatz 2 BAföG wird das zusätzliche Einkommen von Hannah aus der Tätigkeit als Pflegehelferin erst ab dem Fördermonat März 2020 berücksichtigt.
Für den Zeitraum Oktober 2019 bis Februar 2020 sowie für den Monat September 2020 bleibt der BAföG-Anspruch unverändert in Höhe von monatlich 660,- € bestehen.
Lediglich in den Monaten März bis August 2020 wird der BAföG-Anspruch aufgrund des erzielten Netto-Einkommens von monatlich 1.500,- € entfallen, da - auch unter Berücksichtigung des allgemeinen Einkommensfreibetrages gemäß § 23 Absatz 1 Nummer 1 BAföG in Höhe von netto 290,- € monatlich - der BAföG-Förderbetrag von 660,- € niedriger als der anrechenbare Einkommensbetrag ist.

Abwandlung:
Hat Hannah im Fall 1 ohnehin bereits für die gesamte Dauer des Bewilligungszeitraums Einkünfte aus einem Mini-Job, die wegen des Anrechnungsfreibetrags von 290 € netto monatlich komplett anrechnungsfrei bleiben, und nimmt nun die vorübergehende Tätigkeit als Pflegehelferin zusätzlich auf (egal, ob unter Beibehaltung auch noch des Minijobs während dieser Zeit oder nicht), verändert sich das Anrechnungsergebnis nicht. Nur in den Monaten März bis August reduziert sich ihre BAföG-Förderung auf 0 €, davor und danach bleibt ihr Leistungsanspruch von 660,-€ bestehen.

Fall 2:
Alex (17 Jahre alt, Berufsfachschüler)
Der auswärtig wohnende Berufsfachschüler Alex erhält im Bewilligungszeitraum August 2019 bis Juli 2020 – nach Berücksichtigung des anrechenbaren Einkommens seiner Eltern – einen BAföG-Förderbetrag von monatlich 528,- €.
Da seine Berufsfachschule infolge der COVID 19 Pandemie derzeit geschlossen ist, will er in nächster Zeit als Erntehelfer in einem ortsansässigen landwirtschaftlichen Betrieb bei der gerade beginnenden Spargel- und Erdbeerernte helfen. Hierfür soll er im Zeitraum März bis Juli 2020 monatlich netto 600,- € Lohn erhalten.

Berechnung des BAföG-Anspruchs:
Durch die Neuregelung in § 53 Absatz 2 BAföG wird auch das zusätzliche Einkommen von Alex aus der Tätigkeit als Erntehelfer erst ab dem Fördermonat März 2020 berücksichtigt.
Das in den Monaten März bis Juli 2020 anzurechnende Einkommen von 3.000,- € (also monatlich 600,- €) führt jedoch nicht zu einer vollständigen Kürzung des bisherigen Förderbetrags von 528,- €.
Vielmehr ist zusätzlich noch der allgemeine Einkommensfreibetrag gemäß § 23 Absatz 1 Nummer 1 BAföG in Höhe von netto 290,- € monatlich zu berücksichtigen, so dass in den Monaten März bis Juli 2020 noch eine BAföG- Förderung in Höhe von monatlich 218,- € (528,- € abzgl. (600 -290 =310) gewährt werden kann.

Abwandlung:
Alex arbeitet im Laufe des gesamten Bewilligungszeitraums lediglich im Zeitraum vom 01.04 bis 30.04.2020 - neben seiner Ausbildung - als Erntehelfer und erhält für diesen Monat einen Lohn in Höhe von netto 2.000 €.

Lösung:
Da es nach bisherigem Recht bei gleichmäßiger Anrechnung auf sämtliche Monate des Bewilligungszeitraums zu keinerlei Anrechnung gekommen wäre, würde sich hier die neue Anrechnungsregelung gemäß § 53 Absatz 2 BAföG als nachteilig erweisen. Das ist ausdrücklich vom Gesetzgeber nicht gewollt und verstieße auch gegen den verfassungsrechtlich geschützten Vertrauensschutz. Daher ist in allen Fällen von pandemiebedingter vorübergehender Tätigkeiten innerhalb eines Bewilligungszeitraums eine Vergleichsberechnung gemäß § 53 Absatz 1 Satz 4 (i.V.m. § 22 Absatz 1) BAföG durchzuführen.
Alex erhält dann also auch für den Monat April 2020 seine unveränderte BAföG-Förderung.

Grundsätzliche Situation

Am 11. März 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die weltweiten Infektionen durch das Coronavirus zu einer Pandemie erklärt. Die in Deutschland zuständige Bundesbehörde für Infektionskrankheiten und den Infektionsschutz, das Robert-Koch-Institut (RKI), informiert auf seinen Seiten zur aktuellen Situation, der Risikoeinschätzung und pflegt eine ausführliche FAQ, die ständig aktualisiert und erweitert wird.

Kontakt

Thomas Faust

Pressesprecher

Tel: +49 345 6847521

t.faust@studentenwerk-halle.de

Ort

Studentenwerk Halle - Verwaltung

Wolfgang-Langenbeck-Str. 5
06120 Halle

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